Im neunzehnten Jahrhundert fand Massenauswanderung aus Deutschland in drei massiven Wellen statt. Fast jede Familie in Deutschland hatte danach Angehörige, die sich in einem anderen Land, fern ihrer Heimat, niedergelassen hatten. Wer weiß noch um diese historischen Ereignisse?

Die Fragen, die wir im Seminar genauer betrachten wollen, sind u.a.: Warum wandern heute Menschen in einer schier unüberschaubaren Zahl aus? Welche Rolle spielen dabei die politischen, religiösen, sozialen und klimatischen Situationen in den Heimatländern? Wie verläuft die Auswanderung vom Abschied bis hin zur Neuansiedlung? Was heißt es: auf der Flucht zu sein, einen Asylantrag in einem europäischen Land/in Deutschland zu stellen, welche Rechte hat der Mensch auf der Flucht oder ist er rechtlos? Wer hilft und wie kann geholfen werden?

Um die derzeitige Gesamtsituation besser erfassen und verstehen zu können, beginnen wir das Seminar u.a. mit einem Exkurs in  Geschichte und Religion, der bei den ehrenamtlichen Helfern und Zugewanderten, auch eine solide Basis von Wissen und Verständnis für die derzeit laufenden Prozesse und Ereignisse schaffen soll.

Termine: 

 

07. - 09.02.2020